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OpenWrt Images für VMWare und Virtualbox aktualisiert

Heute habe ich die Images, mit denen sich OpenWrt in VMWare (.vmdk) oder Virtualbox (.vdi) in einer virtuellen Maschine betreiben lässt, auf OpenWrt Kamikaze 8.09.2 aktualisiert.
Zu finden sind die Images wie immer im Download-Bereich.

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Gembird SIS-PMS Steckdose mit OpenWrt via USB schalten

Wer mal geschaut hat, was eine Steckdosenleiste mit LAN-Anschluss in der Regel so kostet, der wird sich vielleicht über diese Alternative freuen: Die 6-fach Steckdose Silvershield SIS-PMS über PC/USB programmierbar mit Überspannungsschutz der Firma Gembird. Der USB-Variante ersetzt zwar noch keinen LAN-Anschluss aber hängt man die Steckdosenleiste an einen OpenWrt Router mit USB-Port, kann man diese über diesen auch bequem schalten.

Gembird SIS-PMS schaltbare USB Steckdose

Es ist auch ein Modell mit Bluetooth-Schnittstelle verfügbar: Gembird SIS-PM-BT 6fach Steckdose mit Bluetooth-Schnittstelle. In vielen Foren wird über massive Probleme der Steckdosen geschrieben. Das war bei den ersten Versionen wohl auch sehr unzuverlässig. Mittlerweile arbeiten sie aber solide und ich habe absolut keine Probleme mit den Steckdosen.

Auf dem Router muss die USB Unterstützung installiert werden. Dazu sind auf z.B. einem ASUS WL-500g Premium folgende Module notwendig: kmod-usb-core, kmod-usb-uhci und kmod-usb2. Zum Schalten der Steckdose installiert man das Tool sispmctl, was ebenfalls noch libusb benötigt.

opkg install kmod-usb-core kmod-usb-uhci kmod-usb2
opkg install sispmctl libusb

Ich habe mir ein kleines CGI Script geschrieben, welches ich als Frontend für sispmctl nutze. So kann ich Drucker, Beamer, XBOX360 und diverse andere Geräte bequem über die Weboberfläche ein- und ausschalten. Als kleines Highlight habe ich für meinen Kyocera Laserdrucker eingerichtet. Dieser hat einen Netzwerkanschluss und ich frage via Cronjob alle 30 Minuten den Zustand des Druckers an. Ist dieser im Schlafmodus, wird der Drucker automatisch ausgeschaltet. Also nie wieder vergessen den Drucker angeschaltet zulassen.

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OpenWRT Kamikaze 8.09 final erschienen

Lang erwartet – endlich da. Die OpenWrt Kamikaze Version 8.09 als finales Release. Mit dem Release Candidate 1 und 2 habe ich ja schon ein bisschen herumexperimentiert.

Änderungen, die seit RC2 in die finale Version eingeflossen sind befinden sich in den Bereichen:

  • Weboberfläche (LuCI)
  • Kleiner Bugfix am madwifi Modul
  • Firewall
  • Toolchain für PowerPC
  • Tx Sendeleistung verschiedener 802.11 Treiber

Werde ich ganz schnell mal ausprobieren. Gibt es eigentlich eine gute Dokumentation wie man einen bestehenden OpenWrt Router aktualisiert ohne sämtliche Einstellungen zu verlieren? Unter anderem deswegen hat man ja uci eingeführt.

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OpenWRT Kamikaze 8.09RC2 auf Asus WL-500g Premium

OpenWRT hat den voraussichtlich letzten Release Candidate mit der Nummer 2 von Kamikaze herausgegeben. Die Installation auf dem Asus WL-500g Premium ist sehr einfach. Wegen der noch unvollständigen Unterstützung des WLAN Broadcom Chips im 2.6 Kernel, habe ich mich für die Installation auf Kernel 2.4 Basis entschieden. Für die Installation wird das Image openwrt-brcm-2.4-squashfs.trx benötigt.

Am einfachsten ist es, dass Image via TFTP einzuspielen. Dazu zieht man das Stromkabel vom Router ab. Man hält den Rest-Knopf gedrückt und steckt dabei das Stromkabel wieder in den Router. Sobald die LEDs blinken führt man folgenden Befehl aus und das Image wird in den Router geladen.

echo -e "binary\nrexmt 1\ntimeout 60\ntrace\nput openwrt-brcm-2.4-squashfs.trx\n" | tftp 192.168.1.1

Nun sollte man dem Router genug Zeit zum flashen des Images lassen bevor man ihn neu startet. Um ganz sicher zu gehen 4-5 Minuten.
Nach dem booten erreicht man den Router unter der IP Adresse 192.168.1.1 per telnet. Bei einer frischen Installation ist das Login “root” und das Passwort ist nicht gesetzt. Setzt man das Passwort mit dem passwd Befehl wird automatisch der Telnetdienst abgeschaltet und es ist nur noch der Zugriff via SSH möglich.

Mittels “LuCI”, der neuen Weboberfläche von OpenWrt (http://192.168.1.1), kann man alle Basiseinstellungen sehr schnell durchführen. Die Oberfläche kann man durch Installation weiterer Pakete auch um viele Funktionen erweitern.

Das “wan” Interface war anfangs auf DHCP gestellt. Nachdem ich es auf PPPoE umkonfiguriert hatte, gab es Probleme. Die PPPoE Verbindung wurde zwar aufgebaut (ppp0 hatte eine gültige IP Adresse) aber es wurde keine Defaultroute gesetzt und die Namensauflösung funktionierte auch nicht.
Die Lösung dafür steckte in der Datei /etc/config/network. Im Abschnitt “wan” musste die Optionen “defaultroute” und “peerdns” von “0″ auf “1″ gesetzt werden.

config 'switch' 'eth0'
option 'vlan0' '1 2 3 4 5*'
option 'vlan1' '0 5'

config 'interface' 'loopback'
option 'ifname' 'lo'
option 'proto' 'static'
option 'ipaddr' '127.0.0.1'
option 'netmask' '255.0.0.0'

config 'interface' 'lan'
option 'type' 'bridge'
option 'ifname' 'eth0.0'
option 'proto' 'static'
option 'netmask' '255.255.255.0'
option 'ipaddr' '192.168.1.1'
option 'defaultroute' '0'
option 'peerdns' '0'

config 'interface' 'wan'
option 'defaultroute' '1'
option 'peerdns' '1'
option 'ifname' 'eth0.1'
option 'proto' 'pppoe'
option 'username' 'LOGIN'
option 'password' 'PASSWORT'

Verwunderlich warum das nicht die Standardeinstellung ist aber danach lief alles super.

© 2008-2010 Christian Müller