Archiv der Kategorie: 'Mac'


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Adapter für Audioübertragung am mini-Displayport des Macbook Pro

Es gibt vielfältige Gründen seinen Mac mit seinem FullHD Fernseher zu verbinden – z.B. um einen Film vom Rechner zu schauen. Leider funktionierte das bisher mit Macs nicht zufriedenstellend, da die Audioübertragung über den Displayport-Anschluss nicht möglich war.

Nachdem Apple das Rad des HDMI Standards mit Displayport und mini-Displayport schlechter neu erfunden hat bringt das Jahr 2010 scheinbar auch hier die Einsicht, dass die Displayport-Technik bisher schlichtweg nicht vernünftig in die Geräte implementiert war.

Nun die gute Nachricht – bei folgenden Modellen ist ab sofort die Übertragung des Audio-Signals parallel zum Video Signal möglich: MacBook Pro (17-inch, Mid 2010), MacBook Pro (13-inch, Mid 2010), MacBook Pro (15-inch, Mid 2010), iMac (21.5-inch, Late 2009) und iMac (27-inch, Late 2009).

Apple selbst bietet keinen funktionierenden mini-Displayport zu HDMI Adapter mit Audioübertragung an und so ist man auf Angebote von Zubehöranbietern angewiesen. Bekannt ist unter anderem der Dr. Bott Mini DisplayPort zu HDMI Adapter II in schwarz. Diesen Adapter habe ich an meinem Macbook Pro 15″ (2010) ausprobiert und kann nur sagen: er funktioniert NICHT mit Audioübertragung.

Ein Adapter, der jedoch einwandfrei funktioniert ist der qCable mini Displayport zu HDMI Adapter. Dieser Adapter bietet tatsächlich Video und Audio-Übertragung und ist in der für Macs passenderen Farbe weiss erhältlich. Ich kann diesen qCable mini-Displayport zu HDMI Adapter uneingeschränkt empfehlen!
qCable mini-Displayport zu HDMI Adapter mit Audioübertragung
Der Anschluss ist dann ganz einfach. Man steckt den Adapter an den Mac, verbindet diesen mit einem HDMI Kabel mit dem Fernseher und kann diesen dann wie einen zweiten Bildchirm in den Systemeinstellungen unter “Monitore” entsprechend einrichten und verwenden. Analog dazu wird unter “Ton” ein weiteres Audioausgabegerät gefunden. Dieses muss man entsprechend auswählen und schon kommt der Ton ebenfalls über das TV-Gerät.

In der Regel hat man zu Hause ja einen HDMI-Receiver für die Heimkinoanlage stehen. Dieser kann jetzt bequem aus dem HDMI Signal den Ton zur Anlage routen und das Bild weiter an den Fernseher geben. Endlich kann man Heimkinovergnügen auch von einem Mac aus genießen.

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Günstiger USB to Serial (RS232) Adapter für Mac und Linux

Auch im Jahre 2010 ist man doch immer mal wieder in der Situation Geräte zu konfigurieren, die über eine serielle Schnittstelle (RS232) verfügen. Da moderne Rechner keine RS232 Schnittstelle mehr bieten gibt es nur die Möglichkeit ein Adapter für den USB Bus einzusetzen.

Grundsätzlich gibt es eine Fülle an Anbietern dafür und unter Windows wird man kaum Probleme damit haben. Jedoch gibt es nicht sonderlich viele Hersteller, die zuverlässig Treiber für aktuelle Mac OS X Versionen (10.5 Leopard bzw. 10.6 Snow Leopard) oder Linux anbieten.

Nach ein bisschen Recherche habe ich mir einen Adapter von Digitus gekauft und er funktioniert einwandfrei an meinem Mac unter Snow Leopard. Es gibt zwei Varianten davon einmal günstig und klein

oder ein bisschen teurer aber mit einem zusätzlichen Kabel, was manchmal recht praktisch ist

Aktuelle Treiber für den (Intel) Mac lassen sich auf der Homepage des Chipherstellers unter http://www.prolific.com.tw/eng/downloads.asp?ID=31 beziehen. Die Bezeichnung des Chips ist PL-2303. Unter dieser Bezeichnung ist auch in aktuellen Linux-Kerneln bereits ein Treiber integriert.

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Mit Mac OS X Leopard via iSCSI auf’s NAS

Da ich gerade versuche ein 4TB NAS zu bauen und ich auch mal ein wenig mit iSCSI herumspielen wollte, hat mich natürlich interessiert, wie man unter Mac OS X iSCSI nutzen kann. Neben diversen kostenpflichtigen iSCSI Initatoren gibt es einen Kostenlosen von globalSAN für Mac OS X. In der Vergangenheit muss dieser wohl noch eine Menge kleinerer Macken gehabt haben. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man diverse Foren zu dem Thema aufsucht. Die Artikel in den Foren sind jedoch oft schon ein paar Jahre alt und die Versionen sind mittlerweile weiter vorangeschritten. Meine bisherigen Erfahrungen mit dem globalSAN iSCSI Initiator sind durchweg positiv. Wenn das System aus der Bastelphase in den Produktivbetrieb geht werde ich meine Erfahrungen aber noch einmal dokumentieren.

Worauf ich sehr gespannt bin, ist das Time Machine Backup via iSCSI auf das NAS. Leider hat Apple die Möglichkeit ein Time Machine Backup auf Netzwerklaufwerke zu legen für seine eigenen Produkte vorbehalten. Via Terminal kann man sich jedoch diese Möglichkeit mit dem Befehl: defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1 freischalten. Da es in der Vergangenheit aber wohl noch hier und da zu Problem damit kam wäre iSCSI ein zweiter Weg.

Man müsste auf dem NAS nur ein iSCSI Target anlegen, dieses mittels globalSAN iSCSI Initiator mit seinem lokalen Mac verbinden und schon hat man ein neues Volume auf seinem Mac. Dieses muss vom Mac aus noch HFS+ formatiert werden und kann dann wie gewohnt in Time Machine als Backup-Volume ausgewählt werden.

Damit wäre ein automatisches Backup via Netzwerk bzw. W-LAN wie es Apples Time Capsule macht kein Problem mehr und diverse externe Festplatten können endlich vom Schreibtisch verschwinden. 

Nur wie spielt man das Backup im Fall eines Super-GAUs wieder ein? Da Mac OS X bisher iSCSI nicht nativ mitbringt, müsste man erst Mac OS X neu aufspielen, dann den globalSAN iSCSI Initiator installieren und mittels Migrationsassistenten auf das Time Machine Backup zugreifen. Das Einspielen des Backups direkt bei der Neuinstallation wird erst funktionieren, wenn Mac OS X endlich iSCSI Support von Hause aus mitbringt. Vielleicht ist es ja mit Snow Leopard endlich soweit.

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Git Repository auf Webspace ohne WebDAV einrichten

Hat man etwas Webspace (z.B. für das eigene Blog) kann man relativ einfach sein eigenes git Repository anlegen. Was man dafür benötigt ist etwas Webspace mit Webserver und ssh Zugang. Eigentlich benötigt man auch noch WebDAV aber es geht auch ohne. Wie beschreibt der folgende Text.

Ersteinmal muss man sich “git” installieren. Einfach die aktuelle git-Version von http://git-scm.com/ herunterladen und auf den eigenen Webspace hochladen. Jetzt via ssh auf dem Webserver anmelden und git entpacken und kompilieren.

tar xzvf git-1.6.1.tar.gz
cd git-1.6.1
make configure
./configure --prefix=/absoluter/pfad/zum/webspace/git/
make all
make install

Nun hat man git auf seinem Server installiert und sollte noch die PATH Umgebungsvariable anpassen. Dazu habe ich in meinem Homeverzeichnis die Datei .profile mit folgendem Inhalt angelegt:

export PATH="/absoluter/pfad/zum/webspace/git/bin:$PATH" 

Jetzt kann man sein lokales git Repository für den Webspace vorbereiten. Auf meinem Rechner habe ich in dem Ordner “FirstGit” ein kleines Projekt, was durch git versioniert wird.

git clone --bare ./FirstGit FirstGit.git 

Nun kopiert man den Ordner FirstGit.git auf seinen Webserver und führt dort folgende Schritte aus:

cd FirstGit.git
git --bare update-server-info
mv hooks/post-update.sample hooks/post-update

Die Datei hooks/post-update musste ich noch anpassen und den darin enthaltenen Befehl exec git-update-server-info in exec git update-server-info ändern.
Um sich etwas Tipparbeit zu sparen editiert man auf seinem lokalen Rechner die Datei ~/.gitconfig und fügt einen neuen remote-Abschnitt ein.

[remote "FirstGit"]
url = ssh://Login@my.domain/absoluter/Pfad/zum/Projekt/FirstGit.git
uploadpack = /absoluter/pfad/zum/webspace/git/bin/git-upload-pack
receivepack = /absoluter/pfad/zum/webspace/git/bin/git-receive-pack

Wechselt man auf dem lokalen Rechner in den Projekt Ordner “FirstGit” kann man nun mit dem Befehl

git push FirstGit

das Repository auf dem Webserver aktualisieren. Dies geschieht wie im Remote-Abschnitt eingetragen via SSH. Nutzt man ssh shared-key authentication kann man sich auch das eingeben des Passworts ersparen. Würde man die Übertragung nicht per SSH sondern via HTTP machen wollen, wäre an dieser Stelle ein Webserver mit WebDAV Unterstützung nötig. Das bietet jedoch nicht jeder Hoster. SSH ist da noch durchaus üblicher.

Das Projekt kann man sich via HTTP mit folgendem Befehl vom Webserver holen:

git clone http://my.domain/FirstGit.git

Möchte man lediglich die lokale Version aktualisieren reicht folgendes:

git pull http://my.domain/FirstGit.git master

Für Änderungen via push wieder hochzustellen ist man auf SSH angewiesen, clone und pull funktionieren jedoch auch ohne WebDAV problemlos.

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Textmate und git auf dem Mac

Textmate ist ein wirklich netter leichter Editor zum entwickeln und “git” ein modernes Versionsverwaltungssystem. Beides zusammen ist ein super Gespann für die Webentwicklung. Hier eine kleine Beschreibung wie man “git” in Textmate integriert.

1. TextMate installieren

2. git mittels MacPorts installieren

sudo port install git-core

3. git Benutzereinstellungen konfigurieren

git config --global user.name "Mein Name"
git config --global user.email "Meine EMail"

4. git Farben einstellen

git config --global color.diff auto
git config --global color.status auto
git config --global color.branch auto
git config --global color.interactive auto

5. git Exclude Dateien einstellen

git config --global core.excludesfile ~/.gitignore
echo "*~" >~/.gitignore
echo ".DS_Store" >>~/.gitignore

6. Einstellen der git Gui “gitk”

cat >~/.gitk <<\EOF
set mainfont {Monaco 10}
set textfont {Monaco 10}
set uifont {Monaco 10}
EOF

7. git Aliase für einfache Benutzung einrichten

git config --global alias.st status
git config --global alias.ci commit
git config --global alias.co checkout
git config --global alias.br branch

8. git mergetool für Apple opendiff konfigurieren

git config --global merge.tool opendiff
git config --global merge.summary true

9. git TextMate Bundle installieren

mkdir -p /Library/Application\ Support/TextMate/Bundles
cd !$
git clone git://gitorious.org/git-tmbundle/mainline.git Git.tmbundle
osascript -e 'tell app "TextMate" to reload bundles'

In den TextMate Shell Variablen Einstellungen jetzt noch die Variable “TM_GIT” mit dem Wert “/usr/local/bin/git” erstellen und nun sollte “git” und TextMate prima zusammenarbeiten und man kann loslegen.

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MacBook Pro aufrüsten: 500GB Festplatteneinbau

Mein MacBook Pro wurde damals via BTO mit einer 100GB Festplatte ausgerüstet. Diese hatte 7200 U/Min und hat bisher ihren Dienst gut verrichtet. Allerdings ist sie mittlerweile einfach zu klein geworden. Ich hatte mir zwar mal eine externe Firewire Festplatte von Western Digital (My Book) gekauft, jedoch fesselte die mich immer mehr mit dem Rechner an meinen Schreibtisch. Eigentlich nicht im Sinne eines mobilen Geräte

Ich hab mich zwischen einer 320 GB WD Scorpio Black mit 7200 U/Min (WD3200BJKT) und einer 500GB WD Scorpio Blue mit 5400 U/Min (WD3200BEVT) entschieden. Dabei muss man sich grundsätzlich zwischen einer schneller drehenden aber dafür stromhungrigeren und kleineren Festplatte oder einer größeren, sparsameren aber dafür langsamer Drehenden entscheiden. Nach dem ich im Internet mal nach ein paar Benchmarks recherchiert habe, stand die Entscheidung fest. Die WD Scorpio Blue wird es werden. Trotz der geringeren Umdrehungszahl ist sie im Alltag nur unwesentlich langsamer. Habe sie dann bei Cyberport für 90 EUR bestellt und kurz darauf konnte ich die Festplatte in den Händen halten.

Mit TimeMachine habe ich nochmal ein aktuelles Backup gemacht. Dann den Rechner ausgeschaltet und mit der Anleitung von www.ifixit.com war es kein Problem die Festplatte selbst einzubauen. Danach habe ich den Rechner mit der Mac OS X Leopard DVD gebootet und dann einen kurzen Schreck bekommen. Bei der Auswahl des Zielvolumes konnte ich die neue Festplatte nicht auswählen. Sie tauchte gar nicht auf. Erst vermutete ich, dass der Einbau von mir vielleicht nicht ganz korrekt durchgeführt wurde. Der tatsächliche Grund war viel einfacher. Die Festplatte war einfach noch nicht passend partitioniert und formatiert. Dies kann man über in der Menüleiste unter “Dienstprogramme” direkt bei der Installation erledigen. Dann wurde die Festplatte auch sofort mit voller Größe gefunden.

Der Rest war denkbar einfach. Anstatt eine Neuinstallation durchzuführen habe ich die Wiederherstellung aus einem TimeMachine Backup ausgewählt und knapp eine Stunde später konnte ich meinen Mac wie vorher benutzen. Auch hier war ich wieder froh eine Mac zu besitzen, als ich mir vorstellte wie lange so ein Festplattentausch wohl mit einem Windowssystem dauern würde.

Die alte 100 GB Festplatte habe ich in eine externes USB Gehäuse für 2,5 Zoll Festplatten gebaut und diese leistet jetzt gute Dienste beim Transport von Datenmenge die mal nicht auf eine USB Stick passen.

Fazit: So ein Festplattenumbau kann man mit entsprechender Vorbereitung problemlos selbst durchführen. Ganz wichtig ist ein Torx T6 und ein kleiner Kreuzschlitz Schraubendreher, da man sich sonst ziemlich schnell die filigranen Schrauben kaputt machen würde. Die WD Scorpio Blue ist schön leise auf jeden Fall schneller als meine alte Platte und bietet mir nun endlich den Platz, den ich brauche. Hat sich auf jeden Fall gelohnt!

© 2008-2010 Christian Müller