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Kurz nach meinem Triathlon Debüt in Moritzburg folgte mit dem 5150 Triathlon am 01. Juli 2012 in Berlin mein zweiter Triathlon Wettkampf. Diesmal über die olympische Distanz. Der Start der 1,5km langen Schwimmstrecke befand sich auf der Höhe des Badeschiffs an der Arena Berlin. Die erste Wechselzone war in der Arena selbst untergebracht. Von dort aus galt es mit dem Rad 7km zum ehemaligen Flughafen Tempelhof zu fahren und 3 Runden á 11km auf dem Flughafengelände zu absolvieren. Dort befand sich die zweite Wechselzone von der man dann auf den 2x 5km langen Laufkurs aufbrach.

Durch die Verteilung auf zwei Wechselzonen war der logistische Aufwand schon etwas komplexer als zuvor in Moritzburg. So mussten die Laufsachen bereits einen Tag vorher abgegeben werden, da diese durch den Veranstalter in der zweiten Wechselzone auf dem Flugfeld deponiert wurden. Die Schwimmutensilien und der Neoprenanzug waren nach dem Umziehen in einer ausgewiesenen “Dropzone” in einer Tüte abzuwerfen. So konnten die Sachen durch den Veranstalter aus der ersten Wechselzone ihre Reise zur zweiten Wechselzone, die sich beim Ziel auf dem Flughafengelände befand, antreten.

Gestartet wurde schwimmend im Wasser. Beim Start hatte ich nicht richtig darauf geachtet auf der Forerunner 910XT auf Start zu drücken, weshalb ich leider meinen genauen Schwimmkurs nicht aufzeichnen konnte. Ansonsten lief der Anfang problemlos. Auch der Körperkontakt unter den Schwimmern war deutlich weniger oft und sanfter als in Moritzburg. Pünktlich nach ca. 1,2km merkte ich wie meine Waden wieder zum krampfen neigten, wodurch ich am Ende nochmal deutlich Zeit im Wasser lassen musste und auf eine Schwimmzeit von 35:07 Minuten kam.

Schwimmen: Lauf in die erste Wechselzone zum Rad

Auch der Ausstieg und der Weg zur Wechselzone liefen dadurch etwas unangenehm. Der Wechsel selbst hatte mit einer Gesamtdauer von 04:58 Minuten auch noch deutliches Potential.

Ich freute mich dann endlich auf dem Rad zu sitzen und den Weg nach Tempelhof antreten zu können. In dem Moment viel mir auch auf, dass es höchste Zeit war mal endlich “start” auf der Foreruner zu drücken so das die Aufzeichnung nun auch klappte.

Rad: Lauf aus der Wechselzone zum Aufstiegspunkt

Die Befürchtung das sich die Radstreck als recht eintönig darstellen würde bewahrheitete sich nicht. So gab es eine Reihe an Zuschauern die entlang der Strecke anfeuerten und auch der Wind sorgte für genug Aufgaben. Stephan gab mir noch den Tipp doch die Veranstaltung zu nutzen mal mit Wattmessung zu fahren, um Werte aus dem Wettkampf für das Training ableiten zu können. Das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. So fuhr ich mit meinen Trainingslaufrädern und konnte gut sehen, dass da noch einiges zu tun ist für mich um auf bessere Radzeiten zu kommen. An diesem Tag habe ich es auf eine Zeit von 01:12:19h geschafft.

Bei der Einfahrt in die Wechselzone wurde man recht gut eingewiesen. Im Grunde lief alles problemlos nur die Forerunner hatte ich am Lenker stecken lassen und bin nochmal ein paar Meter zurück gelaufen um sie mitzunehmen. Also entweder besser dran denken oder doch immer am Arm lassen. Mit genau 2:00 Minuten Wechselzeit ist da auch noch Luft drin wenn man bedenkt, dass man nur die Schuhe wechselt und den Helm aufsetzt.

Ziel-Einlauf 5150 Berlin

Dann ging es auf die Laufstrecke. Der Kurs war recht gut zu laufen. Der Gedanke, dass es lediglich 10km zu laufen waren motivierte mich. So kam ich am Ende auf eine Laufzeit von 44:53 Minuten. Wenn man bedenkt das meine beste Laufzeit für einen reinen 10km Lauf bisher bei 43:40 Minuten lag – eine Zeit mit der ich wirklich sehr zufrieden bin. Am Ende ist so eine Gesamtzeit von 02:38:50h zu Stande gekommen.

5150 Berlin 2012 Finisher-Medaille und Shirt

So richtig rund und schön war die Veranstaltung aber weil Stephan wieder mit am Start war, der es auf den beachtlichen 3. Platz seiner Altersklasse brachte. Ebenfalls zum mittlerweile festen Bestandteil einer solchen Veranstaltung gehörte mein Papa, der mich als 1-Mann-Racing Team unterstützte und an dem Wettkampfwochenende für Fotos sorgte und dass ich mich möglichst gut darauf konzentrieren konnte. Wieder einmal ein großes Dankeschön (!) dafür.

Alles in allem kann ich sagen, dass der 5150 Berlin 2012 eine wirklich gelungene Veranstaltung war, die viel Spaß gemacht hat. Jetzt heißt es wieder fleissig weiter für die kommenden Herausforderungen trainieren.

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