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Alle guten Dinge sind drei! Der dritte Lauf – die Halbmarathon Distanz – der Winterlaufserie ist geschafft! Zum ersten Mal lag dieses Jahr tatsächlich etwas Schnee. Mit ca. -4°C war es durchaus kühl aber da die Sonne etwas durchblinzelte war es ein sehr schöner Tag.

Ich war sehr gespannt auf den Lauf und welche Zeit ich wohl erreichen könnte. Zu meinem letzten Halbmarathon in Dresden bin ich meine  persönliche Bestzeit mit 01:39:09h gelaufen. In erster Linie wollte ich diese Zeit bestätigen bzw. möglichst nicht deutlich überschreiten. Als gestern Abend der Schnee liegen geblieben ist dachte ich schon, dass es schwierig werden könnte.

Es ging wie immer pünktlich los und der Tross setzte sich in Bewegung. Innerhalb der ersten halben Runde zog sich das Feld entsprechend auseinander und ich habe mich einer Gruppe angeschlossen, die leicht unter einem 4:30er Schnitt lief. Das ging auch einige Zeit gut bis ich merkte, dass ich peu à peu langsamer wurde. Es ging auch ein paar anderen Mitläufern so und ich fand für einige Zeit andere Laufpartner. Nach ca. einer Stunde begann mir mein Knie richtig doll zu schmerzen. Es war so schlimm, dass ich kurzzeitig daran dachte aufzuhören. Ich hatte dann versucht meinen Laufstil bewusst etwas zu verändern was die Schmerzen erträglich macht. Es hatte mich merklich Zeit gekostet aber ich fand langsam wieder in mein Lauftempo zurück.

Karte: Laufstrecke Halbmarathon

Auf den letzten Kilometern lief ein Läufer an mir vorbei, der mich schon bei den anderen beiden Läufen am Ende überholte doch ich sagte mir – diesmal nicht! Ich gab alles um dran zu bleiben aber es war nicht leicht. Am Ende liefen wir ins Stadion ein und er war noch immer vor mir. Auf den letzen 300m griff ich dann nochmal an und der Abstand schmolz – ich überholte und lief mit ein paar Sekunden Vorsprung ins Ziel ein. Ich war so glücklich, dass es mir diesmal gelungen war dranzubleiben und zu überholen.

Ein Blick auf die Uhr sagte mir dann, das ich es es in 01:38h geschafft und damit meine eigene Halbmarathon Bestzeit um eine Minute unterboten und neu gesetzt hatte. Das alles unter doch eher widrigen Bedingungen und mit schmerzendem Knie – besser konnte der Tag nicht laufen. Witzigerweise hatte Stephan genau diese Zeit zwei Wochen zuvor vorhergesagt und in meinen Plan eingetragen. Jetzt heißt es ausruhen und in zwei Wochen geht es nach Fuerteventura ins Trainingslager. Juhu!

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