Testbericht: Sony Bravia KDL-40EX1
16. January, 2010
Nach drei Monaten ausführlichen Kennenlernens des Sony Bravia KDL-40EX1 ist es nun an der Zeit einen kleines Resümee zu ziehen.
Zuerst zur Größe: Ich habe mich für das 40″ Modell entschieden habe aber beim Kauf auch mit dem 46″ geliebäugelt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Entscheidung für das 40″ Modell genau richtig war. Der Preisunterschied wäre schon sehr hoch gewesen und der Fernseher ist auch so groß genug um bequem vom Sofa zu schauen. Außerdem ist es auch nicht so schön wenn so ein Gerät auf Grund seiner Größe den Wohnraum zu stark dominiert. 40″ halte ich in einem normal großen Wohnzimmer für optimal.
Beim Aufstellen kommt man schon in den Genuss des ersten Highlights des EX1 Modells. Sämtliche Anschlüsse des Fernsehers sind in einen separaten Media-Reciever ausgelagert, der via Funk mit dem Fernseher kommuniziert. In meinem Fall äußerst praktisch, da das Kabel der Satellietenschüssel genau auf der anderen Seite des Wohnzimmers ankommt. So kann man den Media Reciever da aufstellen wo sich die Haus-Anschlüsse oder andere Geräte befinden und den Fernseher davon unabhängig so platzieren wie es zum Fernsehen schauen wirklich sinnvoll ist.
Ein weiterer Vorteil – dieser Flachbildschirm verdient wirklich die Bezeichnung flach durch diese Bauweise. Durch das schicke Design, was an einen Bilderrahmen angelehnt ist, hat man ein wahres Schmuckstück im Wohnzimmer. Natürlich bietet er auch den so genannten “Picture Frame Modus” um wie ein Bild an der Wand zu wirken.
Aber auch die technischen Werte sprechen für sich. FullHD 1920×1080, 100 Hz Technik mit MotionFlow reduzieren die Bewegungsunschärfe und sorgen für detailreiche und scharfe schnelle Schwenks, die Bravia Engine 2 sorgt für unglaublich schön aussehende Bilder. Auch der erweiterte X.V. Farbraum sowie 24p Wiedergabe wird unterstützt, was für BluRay-Player oder PS3 Besitzer natürlich ein zusätzliches Highlight ist.
Für den TV Empfang hat der Bravia KDL-40EX1 einen Dual-Tuner für DVB-T oder DVB-C sowie analogen Empfang eingebaut. Als weitere Eingänge stehen vier HDMI Eingänge sowie die übliche analogen Eingänge (SCART, Komponenten, etc) zur Verfügung. Eine USB Schnittstelle steht zur Verfügung um z.B. Fotos aus einer Kamera direkt am Fernseher anzuzeigen.
Die HDMI Schnittstellen unterstützen alle CEC – von Sony auch BraviaSync genannt – womit sich angeschlossene Geräte über die Bravia Fernbedienung fernsteuern lassen. Hier zeigt sich auch, dass das Idee des separaten Media-Receivers zu Ende gedacht wurde. Die Fernbedienung ist nämlich keine Infrarot, sondern eine Funk-Fernbedienung. Damit entfällt das lästige zielen auf das Gerät – es funktioniert in jeder Situation. Ich habe beim Kauf meines DVB-S2 Sat-Receivers darauf geachtet, dass dieser auch CEC auf den HDMI Schnittstellen beherrscht und auch die PS3 lässt sich damit bedienen. Eine Fernbedienung für alles! Super!
Fazit nach drei Monaten: Der Fernseher hat bisher keine Schwächen gezeigt und das flexible Aufstellkonzept ist einfach genial. Ein weiterer wichtiger Punkt: ER IST WEISS! Es gibt kaum weiße Fernsehgeräte, meistens in dem üblichen schwarz, was im Wohnzimmer irgendwie immer wie ein dunkler schwerer Fleck wirkt. Die Anschlussmöglichkeiten sind auch vielfältig.
Daumen hoch! Gut gemacht liebe Sony’s!
















