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Mit Mac OS X Leopard via iSCSI auf’s NAS

Da ich gerade versuche ein 4TB NAS zu bauen und ich auch mal ein wenig mit iSCSI herumspielen wollte, hat mich natürlich interessiert, wie man unter Mac OS X iSCSI nutzen kann. Neben diversen kostenpflichtigen iSCSI Initatoren gibt es einen Kostenlosen von globalSAN für Mac OS X. In der Vergangenheit muss dieser wohl noch eine Menge kleinerer Macken gehabt haben. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man diverse Foren zu dem Thema aufsucht. Die Artikel in den Foren sind jedoch oft schon ein paar Jahre alt und die Versionen sind mittlerweile weiter vorangeschritten. Meine bisherigen Erfahrungen mit dem globalSAN iSCSI Initiator sind durchweg positiv. Wenn das System aus der Bastelphase in den Produktivbetrieb geht werde ich meine Erfahrungen aber noch einmal dokumentieren.

Worauf ich sehr gespannt bin, ist das Time Machine Backup via iSCSI auf das NAS. Leider hat Apple die Möglichkeit ein Time Machine Backup auf Netzwerklaufwerke zu legen für seine eigenen Produkte vorbehalten. Via Terminal kann man sich jedoch diese Möglichkeit mit dem Befehl: defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1 freischalten. Da es in der Vergangenheit aber wohl noch hier und da zu Problem damit kam wäre iSCSI ein zweiter Weg.

Man müsste auf dem NAS nur ein iSCSI Target anlegen, dieses mittels globalSAN iSCSI Initiator mit seinem lokalen Mac verbinden und schon hat man ein neues Volume auf seinem Mac. Dieses muss vom Mac aus noch HFS+ formatiert werden und kann dann wie gewohnt in Time Machine als Backup-Volume ausgewählt werden.

Damit wäre ein automatisches Backup via Netzwerk bzw. W-LAN wie es Apples Time Capsule macht kein Problem mehr und diverse externe Festplatten können endlich vom Schreibtisch verschwinden. 

Nur wie spielt man das Backup im Fall eines Super-GAUs wieder ein? Da Mac OS X bisher iSCSI nicht nativ mitbringt, müsste man erst Mac OS X neu aufspielen, dann den globalSAN iSCSI Initiator installieren und mittels Migrationsassistenten auf das Time Machine Backup zugreifen. Das Einspielen des Backups direkt bei der Neuinstallation wird erst funktionieren, wenn Mac OS X endlich iSCSI Support von Hause aus mitbringt. Vielleicht ist es ja mit Snow Leopard endlich soweit.

5 Kommentare zu “Mit Mac OS X Leopard via iSCSI auf’s NAS”

  1. Raymond am 2. August, 2009 um 13:29

    Sind schon weitere Erkenntnisse ans Tageslicht gelangt, ob iSCSI in Snow Leopard nativ implementiert ist?

  2. Martin am 14. October, 2009 um 17:05

    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass diese Remote-DVD-Laufwerk Geschichte auf dem MacBook Air über iSCSI läuft, ist da was dran?

  3. Holger wingwing am 20. November, 2009 um 12:22

    Hi,
    unter dem angegebenen Link “…von globalSAN für Mac OS X.” finde ich leider nut ein 60-Tage-Demo. Kostenlos ist das nicht – oder habe ich mich vertan? (Stand 20.11.2009).
    Grüße, Holger

  4. admin am 20. November, 2009 um 12:29

    Hi Holger,

    unter http://www.snsftp.com/public/globalsan/globalSAN_3.3.0.43.dmg.zip kann man es direkt laden bzw. hier (http://www.studionetworksolutions.com/support/faq.php?pi=11&fi=51) ist die entsprechende Seite auf der dieser Link zu finden ist.

    Viel Erfolg!

    Beste Grüße,
    Christian

  5. Holger wingwing am 20. November, 2009 um 14:01

    … danke – hatte “falsch” geschaut/geklickt …

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