Archiv für December, 2008


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OpenWrt Kamikaze in VirtualBox auf dem Mac laufen lassen

Mit dem nahenden Release von OpenWrt Kamikaze 8.09 möchte man sich natürlich mit den Neuerungen vertraut machen. Bisher habe ich auf Routern noch die WhiteRussian Variante in Benutzung. Da sich sehr viel gegenüber der aktuellen Kamikaze Version verändert hat, möchte man sich natürlich in Ruhe damit beschäftigen ohne evtl. seinen Router außer Gefecht zu setzen. Was liegt da näher als dies in einer virtuellen Maschine à la VirtualBox zu tun? Recht einfach möglich ist das, weil OpenWrt auch die x86 Plattform unterstützt.

Für den Mac gibt es ja eine ganze Reihe von Virtualisierern. Der Vorteil von VirtualBox gegenüber Vmware Fusion und Parallels ist, es ist kosentlos verfügbar. Sicher nicht ganz so performant aber für diesen Zweck vollkommen ausreichend. Qemu ist auf für den Mac verfügbar, was mich aber entscheidend gestört hat, ist die sehr schwierige Netzwerkkonfiguration, die aber für das arbeiten mit OpenWrt sehr wichtig ist. Ansonsten hat Qemu auch einen ganz interessanten Eindruck gemacht, gerade weil es auch MIPS und ARM Prozessoren als Host CPU anbietet.

Wie bekommt man nun OpenWrt in VirtualBox zum laufen? Aus meiner Sicht gibt es zwei Ansätze. Erstens, man lädt sich das offizielle OpenWrt Image für x86 herunter und konvertiert das zu einem Image, was auch VirtualBox als Festplattenimage benutzen kann. Zweitens, lädt sich den Quellcode herunter und kompiliert sich den seine Kamikaze Version einfach selbst.

Ich habe mich für den zweiten Weg entschieden, denn man kann vor dem Kompilieren angeben, dass auch ein Image für VirtualBox erzeugt wird. Damit ist jegliches konvertieren überflüssig und man kann auch gleich die Netzwerkkartentreiber, die VirtualBox benötigt, fest einkompilieren. Ein auf diesem Weg erzeugtes Image kann man sich gern bei mir runterladen – das ist noch einfacher :)
Bitte unter Downloads nachschauen und openwrt-x86-ext2.vdi herunterladen.

OpenWrt lässt sich sehr einfach unter Linux kompilieren. Deshalb habe ich mir eine akuelle Ubuntu Version heruntergeladen und in VirtualBox als virtuelle Maschine eingerichtet und installiert. Dann benötigt man den Quellcode von OpenWrt Kamikaze, den man unter http://downloads.openwrt.org/kamikaze/8.09_RC1/kamikaze_8.09_rc1.tar.bz2 bekommt.

Schritt 1:
Ubuntu in VirtualBox hochfahren, Kamikaze Quellcode entpacken und make menuconfig aufrufen. (Hinweis: Bei mir ist das beim ersten Aufruf gescheitert weil noch Tools und Bibliotheken unter Ubuntu gefehlt haben, die man bequem über den Paketmanager nachinstallieren kann.) Er scheint der Dialog wie man es vom Kernel kompilieren kennen dürfte wählt man unter “Target System” entsprechend “x86″ aus. Dann unter “Target Images” Erzeugung eines VDI Images aktivieren (siehe Abb.)

OpenWrt Kamikaze: Konfiguration VDI Image Erzeugung

Unter “Kernel Modules” -> “Network Devices” habe ich mir die Treiber für e1000 und pcnet32 fest eingetragen, damit diese nicht mehr als Modul geladen werden. Wenn man mit seinen Einstellungen fertigt ist verlässt man “menuconfig” wieder.

Schritt 2:
Jetzt kann man einfach make ausführen und OpenWrt wird gebaut. Dazu wird eine Internetverbindung benötigt weil dabei benötigte Quelltextepakte direkt heruntergeladen werden. Abwarten. Dauert etwas.

Schritt 3:
Das fertige VDI Image für VirtualBox findet man dann im bin/ Ordner. Dieses kopiert man sich aus der virtuellen Maschine auf seinen Mac. (Hinweis: Ich habe mir unter Ubuntu Samba installiert und vom Mac aus via Netzwerk auf die virtuelle Maschine zugegriffen. Dazu muß die Netzwerkkarte von VirtualBox auf “Host” stehen.)

Schritt 4:
Unter VirtualBox eine neue virtuelle Maschine einrichten und als Festplattenimage die VDI Datei benutzen. Hochfahren. Läuft erstmal.

Schritt 5:
Die Standardnetzwerkkonfiguration ist nicht sehr sinnvoll. Um erstmal auf OpenWrt zugreifen zu können, muss man die Datei /etc/config/network anpassen. Beispiel:

config 'interface' 'lan'
    option 'ifname' 'eth0'
    option 'proto' 'dhcp'

Damit hat bezieht die OpenWrt Instanz im VirtualBox via DHCP eine IP Adresse. Die Netzwerkschnittstelle sollte in VirtualBox dafür auf “Host” eingestellt sein.

Nun ist OpenWrt in der virtuellen Maschine vom Mac aus erreichbar. Ein opkg install luci-admin-full installiert die neue Weboberfläche von OpenWrt. Setzt man mittels passwd ein Passwort, kann man sich auch via SSH einloggen.

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Asus WL-500g Premium für OpenWRT Kamikaze 8.09

Mit dem Siemens SE505 V2 und OpenWRT habe ich schon ganz gute Erfahrungen gemacht. Der verfügbare Speicher ist jedoch recht begrenzt (4 MB Flash, 8 MB RAM). Deswegen habe ich mir den ASUS WL-500g Premium V1 besorgt. Dieser hat eine ganz ordentliche Ausstattung. Dazu gehört eine 266 MHz MIPS CPU, 8 MB Flash RAM, 32 MB Hauptspeicher, 802.11b/g WLAN, Vier-Port FastEthernet Switch und zwei USB 2.0 Schnittstellen.

Mit dem  Broadcom BCM4318 802.11 Wireless LAN Controller gibt es in der aktuellen Version von Kamikaze (8.09RC1) noch ein paar Probleme im Zusammenhang mit einem 2.6er Linux Kernel. Der Treiber aus diesem Kernelzweig unterstützt den Broadcom-Chipsatz noch nicht vollständig. Entweder man setzt einen 2.4er Linux Kernel ein oder man tauscht das WLAN-Modul im Router. Das geht recht einfach, da es als MiniPCI Version verbaut ist. Empfohlen wird z.B. eine Atheros MiniPCI Karte zu verbauen. Diese arbeitet auf Grund optimaler Treiberunterstützung auch mit dem 2.6er Linux Kernel einwandfrei.

Ich habe mich entschieden den 2.4er Kernel zu nehmen und die Routerhardware soweit ersteinmal unverändert zu lassen. Gespannt bin ich auf die neue grafische Oberfläche “LuCI”, die Kamikaze 8.09 mitbringt. Mein erstes Ziel ist es, nach dem Einspielen von OpenWRT, einen ähnlichen Funktionsumfang zu erreichen, wie ihn die ASUS Firmware mitbringt.

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Martin Buchholz: Ich bin dann mal da…

Heute war ich im Programm von Martin Buchholz “Ich bin dann mal da…” im Berliner Kabarett-Theater “Die Wühlmäuse“. Typisch Buchholz knackig und gekonnte Wortakrobatik. Sehr zu empfehlen für Liebhaber des ursprünglichen Kabaretts jenseits von seichtem Klamauk.

Wühlmäuse: Martin Buchholz

Link: http://www.martin-buchholz.de/

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MacBook Pro aufrüsten: 500GB Festplatteneinbau

Mein MacBook Pro wurde damals via BTO mit einer 100GB Festplatte ausgerüstet. Diese hatte 7200 U/Min und hat bisher ihren Dienst gut verrichtet. Allerdings ist sie mittlerweile einfach zu klein geworden. Ich hatte mir zwar mal eine externe Firewire Festplatte von Western Digital (My Book) gekauft, jedoch fesselte die mich immer mehr mit dem Rechner an meinen Schreibtisch. Eigentlich nicht im Sinne eines mobilen Geräte

Ich hab mich zwischen einer 320 GB WD Scorpio Black mit 7200 U/Min (WD3200BJKT) und einer 500GB WD Scorpio Blue mit 5400 U/Min (WD3200BEVT) entschieden. Dabei muss man sich grundsätzlich zwischen einer schneller drehenden aber dafür stromhungrigeren und kleineren Festplatte oder einer größeren, sparsameren aber dafür langsamer Drehenden entscheiden. Nach dem ich im Internet mal nach ein paar Benchmarks recherchiert habe, stand die Entscheidung fest. Die WD Scorpio Blue wird es werden. Trotz der geringeren Umdrehungszahl ist sie im Alltag nur unwesentlich langsamer. Habe sie dann bei Cyberport für 90 EUR bestellt und kurz darauf konnte ich die Festplatte in den Händen halten.

Mit TimeMachine habe ich nochmal ein aktuelles Backup gemacht. Dann den Rechner ausgeschaltet und mit der Anleitung von www.ifixit.com war es kein Problem die Festplatte selbst einzubauen. Danach habe ich den Rechner mit der Mac OS X Leopard DVD gebootet und dann einen kurzen Schreck bekommen. Bei der Auswahl des Zielvolumes konnte ich die neue Festplatte nicht auswählen. Sie tauchte gar nicht auf. Erst vermutete ich, dass der Einbau von mir vielleicht nicht ganz korrekt durchgeführt wurde. Der tatsächliche Grund war viel einfacher. Die Festplatte war einfach noch nicht passend partitioniert und formatiert. Dies kann man über in der Menüleiste unter “Dienstprogramme” direkt bei der Installation erledigen. Dann wurde die Festplatte auch sofort mit voller Größe gefunden.

Der Rest war denkbar einfach. Anstatt eine Neuinstallation durchzuführen habe ich die Wiederherstellung aus einem TimeMachine Backup ausgewählt und knapp eine Stunde später konnte ich meinen Mac wie vorher benutzen. Auch hier war ich wieder froh eine Mac zu besitzen, als ich mir vorstellte wie lange so ein Festplattentausch wohl mit einem Windowssystem dauern würde.

Die alte 100 GB Festplatte habe ich in eine externes USB Gehäuse für 2,5 Zoll Festplatten gebaut und diese leistet jetzt gute Dienste beim Transport von Datenmenge die mal nicht auf eine USB Stick passen.

Fazit: So ein Festplattenumbau kann man mit entsprechender Vorbereitung problemlos selbst durchführen. Ganz wichtig ist ein Torx T6 und ein kleiner Kreuzschlitz Schraubendreher, da man sich sonst ziemlich schnell die filigranen Schrauben kaputt machen würde. Die WD Scorpio Blue ist schön leise auf jeden Fall schneller als meine alte Platte und bietet mir nun endlich den Platz, den ich brauche. Hat sich auf jeden Fall gelohnt!

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iPhone 3G runtergefallen: Glas kaputt

Nun ist es passiert! Nachdem ich mein iPhone auf dem Fussboden wiedergefunden habe und es umdrehte war der Schreck groß. Kaputt! :(  

Als ich mit dem Finger leicht drübergefaßt habe ging sogar noch die Touchfunktion. Es war also “nur” das Glas geprungen. Da es noch funktionierte hab ich als erstes mit iTunes ein Backup gemacht. Zum Glück hat es wegen der Umstände die Unternehmshaftpflicht meiner Firma übernommen. Deshalb habe ich es auf Werkeinstellungen zurückgesetzt und sollte es dann laut Versicherung zu einem Sachverständigen Büro einschicken. Hab ich gemacht und wenig später hat auch der Sachverständige herausgefunden, dass die Glasscheibe kaputt ist.

In der Regel wird das Telefon nicht repariert, sondern man bekommt ein völlig neues Telefon. So war es auch bei mir. Das neue iPhone 3G wurde mir vom Sachverständigenbüro zugeschickt. Der Rest war einfach. SIM Karte einlegen, an den Mac via USB anschließen und das letzte Backup via iTunes zurückspielen. Danach ging sofort alles wieder, meine SMS waren da, meine Einstellungen nur die Anordnung der Icons wurde nicht wiederhergestellt. Diese musste ich neu auf meine Screen verteilen.

Fazit: Blöde Sache und mit dem Schrecken davon gekommen. Trotzdem hat es sich mal wieder bewährt ein Apple-Produkt zu besitzen, da die Inbetriebnahme des Ersatzgerätes denkbar einfach war. Mit wenigen Klicks war alles wieder wie vorher. Ich erwäge nun aber trotzdem den Einsatz einer Schutzhülle, auch wenn ich sowas eigentlich nicht so mag.

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Neulich in der Sahara …

Im November war ich im Urlaub: Djerba (Tunesien). Sehr nett. Was ich jedem empfehlen kann ist eine mehrtägige Jeep Tour durch die Sahara. Man wird im Hotel mit dem Jeep abgeholt und fährt dann (mindestens drei Leute plus Führer) eine schöne Tour von Djerba in Richtung Sahara. Übernachtet haben wir in der Oase “Ksar Ghilane” in einer Art Beduienen-Zelt.

Da ist man in der Wüste und abseits jeglicher Zivilisation – denkt man. Als erstes fiel mir der GSM-Antennenmast auf. Das fand ich witzig. Man war in der Wüste und konnte trotzdem in die gesamte Welt telefonieren.

Von der Oase aus konnte man eine schöne Dromedar Tour in die Wüste unternehmen. Auch das ist sehr zu empfehlen um ein kleinen Eindruck der Weite der Wüste zu bekommen. Die Tour ging eine Stunde lang zu einer alten französischen Ruine, von der aus man wundervoll der Sonnenuntergang genießen konnte. Dann wieder eine Stunde zurück zur Oase. Dort konnte man in der 36 Grad warmen Thermalquelle noch etwas baden um dann die Nacht an diesem tollen Ort zu genießen. Ein echtes Erlebnis.

© 2008-2010 Christian Müller