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Testbericht: Sony Bravia KDL-40EX1

Nach drei Monaten ausführlichen Kennenlernens des Sony Bravia KDL-40EX1 ist es nun an der Zeit einen kleines Resümee zu ziehen.

Sony Bravia KDL-40EX1

Zuerst zur Größe: Ich habe mich für das 40″ Modell entschieden habe aber beim Kauf auch mit dem 46″ geliebäugelt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Entscheidung für das 40″ Modell genau richtig war. Der Preisunterschied wäre schon sehr hoch gewesen und der Fernseher ist auch so groß genug um bequem vom Sofa zu schauen. Außerdem ist es auch nicht so schön wenn so ein Gerät auf Grund seiner Größe den Wohnraum zu stark dominiert. 40″ halte ich in einem normal großen Wohnzimmer für optimal.

Beim Aufstellen kommt man schon in den Genuss des ersten Highlights des EX1 Modells. Sämtliche Anschlüsse des Fernsehers sind in einen separaten Media-Reciever ausgelagert, der via Funk mit dem Fernseher kommuniziert. In meinem Fall äußerst praktisch, da das Kabel der Satellietenschüssel genau auf der anderen Seite des Wohnzimmers ankommt. So kann man den Media Reciever da aufstellen wo sich die Haus-Anschlüsse oder andere Geräte befinden und den Fernseher davon unabhängig so platzieren wie es zum Fernsehen schauen wirklich sinnvoll ist.

Ein weiterer Vorteil – dieser Flachbildschirm verdient wirklich die Bezeichnung flach durch diese Bauweise. Durch das schicke Design, was an einen Bilderrahmen angelehnt ist, hat man ein wahres Schmuckstück im Wohnzimmer. Natürlich bietet er auch den so genannten “Picture Frame Modus” um wie ein Bild an der Wand zu wirken.

Aber auch die technischen Werte sprechen für sich. FullHD 1920×1080, 100 Hz Technik mit MotionFlow reduzieren die Bewegungsunschärfe und sorgen für detailreiche und scharfe schnelle Schwenks, die Bravia Engine 2 sorgt für unglaublich schön aussehende Bilder. Auch der erweiterte X.V. Farbraum sowie 24p Wiedergabe wird unterstützt, was für BluRay-Player oder PS3 Besitzer natürlich ein zusätzliches Highlight ist.

Für den TV Empfang hat der Bravia KDL-40EX1 einen Dual-Tuner für DVB-T oder DVB-C sowie analogen Empfang eingebaut. Als weitere Eingänge stehen vier HDMI Eingänge sowie die übliche analogen Eingänge (SCART, Komponenten, etc) zur Verfügung. Eine USB Schnittstelle steht zur Verfügung um z.B. Fotos aus einer Kamera direkt am Fernseher anzuzeigen.

Die HDMI Schnittstellen unterstützen alle CEC – von Sony auch BraviaSync genannt – womit sich angeschlossene Geräte über die Bravia Fernbedienung fernsteuern lassen. Hier zeigt sich auch, dass das Idee des separaten Media-Receivers zu Ende gedacht wurde. Die Fernbedienung ist nämlich keine Infrarot, sondern eine Funk-Fernbedienung. Damit entfällt das lästige zielen auf das Gerät – es funktioniert in jeder Situation. Ich habe beim Kauf meines DVB-S2 Sat-Receivers darauf geachtet, dass dieser auch CEC auf den HDMI Schnittstellen beherrscht und auch die PS3 lässt sich damit bedienen. Eine Fernbedienung für alles! Super!

Fazit nach drei Monaten: Der Fernseher hat bisher keine Schwächen gezeigt und das flexible Aufstellkonzept ist einfach genial. Ein weiterer wichtiger Punkt: ER IST WEISS! Es gibt kaum weiße Fernsehgeräte, meistens in dem üblichen schwarz, was im Wohnzimmer irgendwie immer wie ein dunkler schwerer Fleck wirkt. Die Anschlussmöglichkeiten sind auch vielfältig.
Daumen hoch! Gut gemacht liebe Sony’s!

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Online Gaming mit der PS3 über UMTS

Leider steht mir mein neuer DSL Anschluß erst in ein 2-3 Wochen zu Hause zur Verfügung. Nun spiele ich aber doch gern hin und wieder mal mit meiner Sony Playstation 3 ein paar Spiele gegen Gegner im Internet.

Da mein iPhone Vertrag die MulitSIM Option bietet kann ich über die UMTS Flatrate des Telefons gleichzetig auch einen USB UMTS Stick betreiben. Dachte ich mir, erstmal schauen wieviel Bandbreite zur Verfügung steht, und ich war überrascht. 2114 kbit/s Download-Geschwindigkeit und 282 kbit/s Upload-Geschwindigekit entsprechen ungefähr einem 2 MBit/s DSL Anschuss, was für das online spielen auch ausreichen würde.

Also gleich mal Call of Duty 2 angemacht und ausprobiert und siehe da – funktioniert wunderbar per UMTS. Wieder mal ein Tag an dem ich mir sage – der T-Mobile Vertrag zum iPhone ist zwar nicht der günstigste der Welt aber man ist so flexibel damit. Bin echt happy!

Update: Wie genau habe ich alles angeschlossen?
Den USB UMTS Stick habe ich in mein Macbook gesteckt und via Internet-Sharing freigegeben (siehe Abbildung). Durch diese Einstellung wird auf der LAN Schnittstelle am Macbook ein DHCP Server aktiviert. Die PS3 wird dann via Kabel direkt an das Macbook angeschlossen. Es würde genauso auch via WLAN funktionieren jedoch erhöht das die Latenz der Verbindung, was gerade bei Online spielen in der Regel nicht von Vorteil ist.

Mac Internetfreigabe

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Upgrade Mac OS X Leopard to Snow Leopard

Die Mac OS X Snow Leopard Upgrade DVD ist pünktlich zum Wochenende eingetroffen. Als Erstes erstmal ein aktuelles Timemachine Backup erstellt und gleich losgelegt. DVD rein, Snow Leopard Installation gestartet und dann… fehlgeschlagen!

Mmmh… na okay, ich boote einfach mal von der DVD und probiere es so. Neugestartet, von der Snow Leopard Upgrade DVD gebootet, Installation hat angefangen und dann… fehlgeschlagen. Okay, ich lösche einfach mal die ganze Festplatte (Backup ist ja vorhanden) und installiere komplett neu. Also rein ins Festplattendienstprogramm, Festplatte neu formatieren und dann nochmal neustarten damit die Installtion sauber loslegen kann.

Nach dem Neustart – vor den Kopf hau! Die Installation benötigt ein installiertes Mac OS X Leopard (10.5) auf dem Rechner. Irgendwie auch logisch – ist ja die Upgrade DVD. Also, Mac OS X Leopard 10.5 neuinstalliert, neugestartet von der Snow Leopard DVD gestart und siehe da – endlich lief die Installation sauber durch.

Da Mac OS X 10.6 Snow Leopard auch keinen eigenen iSCSI Initiator mitbringt habe ich wieder den von GlobalSAN installiert. Nun konnte ich auf mein Timemachine Volume auf meinem NAS zugreifen und habe den Migrationsassistenen gebeten alles rüber zu schaufeln. Unspektakulär einfach flutscht alles rüber.

Flutscht ist die richtige Bezeichnung. Unter Mac OS X 10.5 Leopard habe ich mich schon gefreut via iSCSI 30 MB/s zu erzielen. Mac OS X 10.6 Snow Leopard erreichte bis zu 40 MB/s und das bei etwas gesunkener CPU Belastung. Bis auf das holprige Upgrade eine erfreudige Verbesserung.

Nun muss ich erstmal ein wenig damit arbeiten um weitere Ecken und Kanten zu finden bzw. die neuen Funktionen kennenzulernen.

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meeveo.com wieder online!

Nach dem Domainumzug von 1blu zu Strato ist meeveo.com endlich wieder online! Leider hat sich der Umzug etwas verzögert, so dass mein Blog ein paar Wochen offline war. Jetzt geht’s aber weiter wie gewohnt! 1blu hat zwar soweit funktioniert aber war einfach nur lahm. Bei Strato läuft alles doch deutlich flotter.

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Gembird SIS-PMS Steckdose mit OpenWrt via USB schalten

Wer mal geschaut hat, was eine Steckdosenleiste mit LAN-Anschluss in der Regel so kostet, der wird sich vielleicht über diese Alternative freuen: Die 6-fach Steckdose Silvershield SIS-PMS über PC/USB programmierbar mit Überspannungsschutz der Firma Gembird. Der USB-Variante ersetzt zwar noch keinen LAN-Anschluss aber hängt man die Steckdosenleiste an einen OpenWrt Router mit USB-Port, kann man diese über diesen auch bequem schalten.

Gembird SIS-PMS schaltbare USB Steckdose

Es ist auch ein Modell mit Bluetooth-Schnittstelle verfügbar: Gembird SIS-PM-BT 6fach Steckdose mit Bluetooth-Schnittstelle. In vielen Foren wird über massive Probleme der Steckdosen geschrieben. Das war bei den ersten Versionen wohl auch sehr unzuverlässig. Mittlerweile arbeiten sie aber solide und ich habe absolut keine Probleme mit den Steckdosen.

Auf dem Router muss die USB Unterstützung installiert werden. Dazu sind auf z.B. einem ASUS WL-500g Premium folgende Module notwendig: kmod-usb-core, kmod-usb-uhci und kmod-usb2. Zum Schalten der Steckdose installiert man das Tool sispmctl, was ebenfalls noch libusb benötigt.

opkg install kmod-usb-core kmod-usb-uhci kmod-usb2
opkg install sispmctl libusb

Ich habe mir ein kleines CGI Script geschrieben, welches ich als Frontend für sispmctl nutze. So kann ich Drucker, Beamer, XBOX360 und diverse andere Geräte bequem über die Weboberfläche ein- und ausschalten. Als kleines Highlight habe ich für meinen Kyocera Laserdrucker eingerichtet. Dieser hat einen Netzwerkanschluss und ich frage via Cronjob alle 30 Minuten den Zustand des Druckers an. Ist dieser im Schlafmodus, wird der Drucker automatisch ausgeschaltet. Also nie wieder vergessen den Drucker angeschaltet zulassen.

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19″ 1HE NAS mit FreeNAS und 4×1 TB Festplattenspeicher

Nach längerem Ausprobieren und Konfigurieren läuft es jetzt endlich im produktiven Einsatz – mein NAS. Folgende Komponenten habe ich dafür verbaut:

Gehäuse: Tyan Transport GX28 (B2881), 19″, 1HE
Board: Tyan Thunder K8SR(S2881) (2x 1GBit/s Ethernet on-board)
CPU: AMD Opteron 252 2,6 GHz
RAM: 2x 1GB DDR ECC RAM (2x 512MB sind auch völlig ausreichend)
Storage: 4x 1TB Western Digital WD10EADS, SATA, 32 MB Cache
Raid-Controller: LSI MegaRaid 150-6 SATA PCI-X
Tyan Transport GX28 (B2881)Wenn man sich diese Zusammenstellung so anschaut, geht es sicher auch noch stromsparender aber letztlich entscheidet auch was man gerade günstig bekommen kann oder vielleicht eh schon da hat, um einen bestimmten Budgetrahmen nicht zu sprengen.

Die Western Digital WD10EADS Festplatten sind wirklich spitze. Schnell, extrem leise und sie werden im Betrieb gerade mal handwarm. Als Raidlevel kommt wegen des guten Verhältnis zwischen Ausfallsicherheit und Performance Raid5 zum Einsatz. Wichtigste Erfahrung für mich: Wenn man die Entscheidung zwischen Software-Raid5 und Hardware-Raid5 treffen muss, würde ich immer wieder zu Hardware-Raid5 tendieren. Die Leistungsaufnahme des Raidcontrollers ist einfach deutlich niedriger als die einer parity-berechnenden AMD Opteron CPU. Auch die Handhabung im Fall eines Festplattenausfalls ist denkbar einfach. Alte Platte raus, neue Platte rein und der Rebuild beginnt. Begleitet wird das durch einen laut fiependen Lautsprecher auf dem Raid-Controller der einen darauf aufmerksam macht, dass eine Festplatte ausgefallen ist. Diese Form der Benachrichtigung beherrscht ein Software-Raid so nicht.

Die LSI Megaraid 150-6 sind schon ein bisschen älter und arbeiten im LBA 48Bit Modus. Deswegen lassen sich keine logischen Volumes größer 2TB anlegen. Konfiguriert man also die vier Festplatten im Raid5 Verbund, gibt es hinterher zwei LVs. Eins mit 2TB und eines mit ca. 0,8TB. Der Rest wird für die Paritätsdaten des Raid5 benutzt. In FreeNAS habe ich mir damit beholfen, das ich ein JBOD Verbund angelegt habe, der die zwei logischen Volumes wieder zu Einem mit einer Kapazität von 2,8TB zusammenführt.

Die zwei Broadcom BCM5704C Gigabit Ethernet Schnittstellen beherrschen Tcp Checksum offload in Hardware, so dass die CPU kaum Arbeit zu verrichten hat. Da hatte ich die Hoffung, dass dank AMD Cool’n'Quiet der Takt entsprechend runtergetaktet wird. Das erledigt in FreeNAS der powerd. Leider mit dem Ergebnis, dass das NAS sehr instabil läuft und der gesamte Rechner manchmal einfriert – also inakzeptabel.

Mittels sysctl dev.cpu.0.freq kann man sich anzeigen lassen, welche Frequenzschritte die CPU beherrscht. Nach etwas testen unter Last hatte ich festgestellt, dass sysctl dev.cpu.0.freq=497 ein guter Wert ist. Diesen Wert habe ich dann in der FreeNAS Konfiguration eingetragen. Das NAS wird also direkt nach dem booten auf 497 MHz heruntergetaktet. Bei dieser Frequenz hat die CPU noch genügend Spielraum nach oben auch wenn beide Gigabit Ethernet Schnittstellen voll ausgelastet sind.

Die eine Gigabit Ethernet Schnittstelle bedient das LAN, die Andere ist exklusiv mit einem Gigabit-Port eines VMware ESXi 3.5 Hosts verbunden. Diesem stellt das NAS via iSCSI und NFS Storage für mehrere Virtuelle Maschinen zur Verfügung.

Bislang läuft das System (mit dem Verzicht auf powerd und fest eingestellter Taktfrequenz) absolut stabil mit hervorragenden Übertragungswerten (~ 32 MB/s schreiben via iSCSI).

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© 2008 Christian Müller